Nachlese zum bundesweiten Astronomietag am
19.Oktober.2024.
Endlich hat mal geklappt, was ich schon seit vielen Jahren wollte.
Normalerweise kann man nur die kleinere Sternwarte im
Schillergäßchen regelmäßig besuchen.
Urania-Sternwarte-Jena
Weil ich mich (zumindest sporadisch) auch für Astronomie und
Raumfahrtmissionen interessiere,
konnte ich hier eine der seltenen Gelegenheiten wahrnehmen wenn die
Forststernwarte mal geöffnet wird.
Zusätzlich hatten im Außengelände noch zwei
Sternfreunde ihre Fernrohre aufgebaut.
Leider war der Himmel sehr behangen. Nur ab und an ein paar Löcher
in der Wolkendecke gaben die Sicht frei.
Als sich gerade ein Wolkenloch an passender Stelle zwischen den
Bäumen auftat,
konnten wir eine Weile sogar den Saturn mit seinem ihn umgebenden Ring
im großen Teleskop sehen.
Ein wirklich sehenswerter und für uns sehr lohneneswerter Anblick,
fand ich.
Auch draußen durften wir durch zwei zusätzlich aufgebaute
Fernrohre gucken und sahen interessante Sternkonstellationen.
Natürlich nur, wo sich gerade mal ein Wolkenloch im leider sonst
fast ganz bedekten Himmel auftat.
(Auch wenn manche meinen, man kann es sich doch viel bequemer im www
und in Büchern auf Bildern angucken...
Zumindest für mich ist es ein Unterschied, weil „etwas da
oben“ im Moment wirklich da ist.
Die Lichtlaufzeiten lassen wir mal weg.
Wir sehen auf der Sonne, was dort vor ~8Minuten passierte und auf dem
Mond vor ~1,3 Sekunden usw...)
Für mich und meinem Bekannten war es die Anfahrt allemal wert.
Natürlich auch weil die Sternwarte oben im Forst relativ selten
mal geöffnet wird.
Mein besonderer Dank gilt dem Herrn
Rucks und seinen zwei Mitstreitern.
Auch weil alles sehr gut erklärt
wurde hat sich dieser Besuch wirklich gelohnt.
Weitwinkelaufnahme des gesamten
Telekopes mit Besuchern und Herrn Rucks:
Das eigentliche Spiegelteleskop:
Teilansicht Teleskop mit
parallaktischer Montierung mitsamt Gegengewicht:
Wenn man bedenkt, daß die Sternwarten nun schon über 100
Jahre alt und immer noch in Betrieb sind...
Urania-Sternwarte-Jena
Die Bilder sind mit einem gängigen Smartfone entstanden und nicht
weiter bearbeitet worden.
Weil es sich wegen dem knappen Licht hier ergab, sind z. B. die
Gesichter unscharf geworden.
Dieser hier sogar willkommene Nebeneffekt erlaubt keine Erkennbarkeit
der Personen.
So ist das Recht am persönlichen Abbild gewahrt, finde ich.
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